Hier finden Sie eine Auflistung toller Sehenswürdigkeiten, Wanderungen, Märkte, usw. in und um Otavalo, sowie eine kurze Übersicht der wichtigsten Feste in Otavalo.

 

Alle Aktivitäten können wir für unsere Schüler organisieren, teilweise auch mit Rabatten. Erkundigen Sie sich per Email und Facebook oder sprechen Sie uns vor Ort einfach an. Praktisch alle Aktivitäten können sehr kurzfristig organisiert werden.

Markt am Plaza de Ponchos

Handwerksmarkt am Plaza de Ponchos

 

Täglich findet auf dem Plaza de Ponchos ein indigener Handwerksmarkt statt. Mittwochs ist er etwas größer, aber das wirkliche Highlight ist der Samstag. Die Marktstände dehnen sich über den Plaza de Ponchos hinaus in alle umliegenden Straßen aus und so entsteht der größte indigene Markt Südamerikas. Neben den Galapagos Inseln und Quitos Altstadt zählt er zu den Top 3 Zielen Ecuadors.

Die Otavaleños verkaufen hier ihre Handwerkskunst, bunt-gewebte Tücher und Stoffe, Schals aus Alpakawolle, Ponchos, Hängematten, selbst gefertigter Schmuck, fein gearbeitete Keramik- und Lederwaren, handgemachte Instrumente und vieles mehr.

Natürlich muss der Preis verhandelt werden, jedoch läuft dies relativ diskret ab und ist nicht vergleichbar mit orientalischen Bazaren oder indischen Märkten.

 

Tiermarkt

Tiermarkt

Ein weiteres Highlight Otavalos ist der Tiermarkt, der jeden Samstag vormittag stattfindet. Aus den umliegenden Bergen kommen die Bauern zusammen um mit Nutz-, Klein- und Haustieren zu handeln.

 

Copacabana Markt

Markt auf der Copacabana

 

Der Obst- und Gemüsemarkt findet täglich statt und auch wenn man nichts kaufen möchte, ist er auf jeden Fall einen Abstecher wert. Die meist indigenen Bauern bieten schön gestapelt ihre frischen, bunten Lebensmittel an. Für wenig Geld bekommt man leckeres Obst und Gemüse.

Markt 24 de Mayo

Markt 24 de Mayo

 

Ähnlich wie auf der Copacabana, gibt es hier viel Obst und Gemüse zu kaufen. Zusätzlich werden Gewürze, Kerzen, Heftklammern, Blumen, Kleidung, Schuhe, Rucksäcke, Fleischwaren usw. angeboten. Viele Einheimische essen hier in einer der traditionellen Garküchen zu Mittag.

Cascada de Peguche

Cascada de Peguche

Ein sehr schöner Wasserfall, ca. 30-45 Minuten Fussweg vom Zentrum Otavalos entfernt. Für die Indigenen ist dies ein heiliger Ort der Reinigung, insbesondere während des Inti-Raymi-Festes. Unter der Woche ist es hier eher ruhig, sonntags herrscht Trubel und die umliegenden Wiesen werden für Spiele und Picknick genutzt.

Lago San Pablo

Lago San Pablo

 

Ein sehr schöner See in der nähe von Otavalo mit wundervollem Panorama, da hinter dem nordöstlichen Ufer direkt der 4.621 Meter hohe Vulkan Imbabura aufragt. Als größter See der Provinz Imbabura dient er der Erholung und dem Wassersport.

 

Andenkondor

Parque Cóndor

 

Ein Vogelpark der zur Erhaltung und Rettung von Greifvögeln dient (insbesondere dem Andenkondor). Zweimal täglich findet eine sehr sehenswerte Flugvorführung statt.

 

Textilherstellung

Indigene Dörfer

 

Rund um Otavalo leben sehr viele indigene Familien. Die meisten leben nicht direkt in Otavalo sondern in den angrenzenden Dörfern bzw. Gemeinden wie Peguche, Agato oder San Rafael. Dort stellen sie ihr Kunsthandwerk und ihre Textilien her. Es ist möglich der Herstellung beizuwohnen, z.B. traditionellen Webverfahren oder der Herstellung von Instrumenten.

Utensilien eines Schamanen

Schamanismus

 

Die nordöstlich gelegene Gemeinde Iluman ist berühmt für ihren Schamanismus. Die Praxis der Rituale ist Teil der indigenen Kultur und dient dem heilenden medizinischen Zweck. Zum Einsatz kommen meist Heilpflanzen, Eier, Kerzen, Tabak und manchmal auch Meerschweinchen.

 

Der Cotacachi von Otavalo aus

Cotacachi (Vulkan)

 

Der Cotacachi ist 4.935 Meter hoch und vor langer Zeit erloschen. Er kann in einem Tag bestiegen werden, wobei man einen Bergführer benötigt und auch etwas Erfahrung im Bergsteigen mitbringen sollte.

Der Vulkan ist von Otavalo aus gut zu sehen und auf seinem Gipfel liegt oftmals Schnee.

 

Der Marktplatz vor der Kirche in Cotacachi

Cotacachi (Stadt)

 

Von Otavalo aus ist die Kleinstadt Cotacachi, am Fuße des gleichnamigen Vulkans gelegen, rund 20 Minuten Busfahrt entfernt. Cotacachi ist berühmt für seine preiswerten Lederwaren von hoher Qualität. Außerdem besitzt es einen netten Stadtkern mit zwei Museen und guten Restaurants.

 

Der Imbabura inkl. Herz von Otavalo aus

Imbabura (Vulkan)

 

Ein weiterer erloschener Vulkan der von Otavalo aus sichtbar ist. Der Imbabura ist 4621 Meter hoch und kann mit einem Führer bestiegen werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit den Berg mit einem Reitausflug zu erkunden.

In der indigenen Welt nimmt er eine wichtige Stellung ein, um ihn ranken sich viele Legenden. Eine von ihnen ist das "El corazon del Imbabura", dass "Herz des Imbabura", denn im Antlitz des Berges sieht man ein großes Herz, das aussieht als wäre es reingeschnitten.

 

Vom Fuya Fuya aus der Blick auf die Laguna de Mojanda

Laguna de Mojanda und der Vulkan Fuya Fuya

 

Von Otavalo aus können diese wunderschönen vulkanischen Lagunen in ca. 30-45 Minuten mit dem Auto erreicht werden. Die Vulkankrater der Mojanda-Lagunen liegen auf 3.735 Metern und bestehen aus drei Seen. Von der größten Lagune aus ist es möglich, den Vulkan Fuya Fuya (4.286 Meter) zu besteigen. Vom Gipfel hat man bei gutem Wetter einen wunderbaren Rundblick bis nach Otavalo und die umliegenden Berge, sowie auf den imposanten Vulkan Cayambe. Jedoch können auch sehr schöne Wanderungen um die Lagunen unternehmen werden.

Die Laguna de Cuicocha inkl. dem Gipfel des Cotacachi

Laguna de Cuicocha

Am Fuße des Vulkans Cotacachi liegt diese wunderschöne Lagune. Der Name bedeutet in Kichwa, der Sprache der Indigenen, "Meerschweinchensee". In der Mitte des Vulkankraters befinden sich zwei kleine Inseln, auf denen früher angeblich wilde Meerschweinchen gelebt haben. Der See ist bis zu 200 Meter tief, liegt 3.068 Meter über dem Meeresspiegel und ist Teil des rießigen Naturschutzgebietes Cotacachi-Cayabas. Auf einer sehr schönen und eindrucksvollen vier- bis fünfstündigen Wanderung, die bis auf 3.450 Meter führt, kann der See umrundet werden. Des Weiteren kann ein Museum und ein Panoramarestaurant besucht oder eine Bootstour auf dem See unternommen werden.

Die Laguna de Yahuarcocha und im Hintergrund die Provinzhauptstadt Ibarra

Ibarra und Laguna de Yahuarcocha

Rund 30 Minuten nördlich von Otavalo liegt Ibarra, die Hauptstadt der Provinz Imbabura. Mit ca. 120000 Einwohnern ist sie um einiges grösser als Otavalo, u.a. befindet sich hier ein historisches Museum über die Prä-Inka-Geschichte.

 

Direkt hinter Ibarra befindet sich die Laguna de Yahuarcocha. Der Name bedeutet in Kichwa „blutiger See“ und kommt von den blutigen Kämpfen, die hier mit den spanischen Eroberern geführt wurden. Heute ist die Lagune ein beliebtes Ausflugsziel mit vielen Fischrestaurants, Spielplätzen, einer Autorennstrecke und einer Go-Kart-Bahn. Außerdem gibt es hier sehr gute Paraglidingschulen.

 

Eines der Bäder in Chachimbiro

Chachimbiro

Eine Stunde von Ibarra entfernt befinden sich die Thermen von Chachimbiro. Sie liegen ca. 1000 Höhenmeter tiefer als Ibarra und dadurch ist es weitaus wärmer. Hier gibt es mehrere Freibäder und es werden Spa- und Massagebehandlungen angeboten.

 

Tanzaufführung in Salinas, einer Stadt im El Chota Tal

El Chota Tal


30 Minuten von Ibarra entfernt liegt dieses subtropische Tal mit seinen schönen Landschaften. Man kann hier wandern und Freibäder besuchen.

Hier leben hauptsächlich Afro-Ecuadorianer, deren Vorfahren als Sklaven der spanischen Eroberer in diese Region kamen. Bekannt wurde das Tal, weil mehrere ecuadorianische Fussballnationalspieler der letzte Jahre von hier stammen.

Der Zug beim Überqueren einer Brücke

Tren de la Libertad

 

heißt übersetzt "Zug der Freiheit" und ist ein Zug, der von Ibarra durch die Anden nach Salinas ins El Chota Tal fährt.

In Ecuador wurden einige Zugstrecken für touristische Zwecke restauriert, weil sie durch landschaftlich schöne Gegenden führen. Der Tren de la Libertad fährt über atemberaubende Brücken und durch Tunnel, vorbei an Wasserfällen nach Salinas. Dort angekommen, werden einem eine traditionelle Tanzaufführung, ein Museumsbesuch und Restaurants fürs Mittagessen geboten. Danach geht es mit dem Zug wieder zurück nach Ibarra.

Einer der Flüsse im Intag Tal

Intag

 

Das Intag-Tal liegt ca. 2 Busstunden von Otavalo entfernt. Es bietet eine wunderschöne subtropische Landschaft mit heißen Quellen, Wasserfällen und ist bekannt für seinen sehr guten Kaffee. Im Intag-Tal sind viele Umweltschutzorganisationen tätig, die beispielsweise in der Vergangenheit den Kupferabbau verhindert haben oder Regenwaldflächen schützen.

 

Cascada de Taxopamba

Cascada de Taxopamba

 

Ein sehr schöner Wasserfall auf halbem Weg zur Laguna de Mojanda. Ein ca. 20-30 min. Fussweg führt durch wundervolle Natur zu diesem abgelegenen Wasserfall. Er ist weitaus weniger besucht als die Cascade de Peguche.

Paragliden in Ibarra

Paragliding

 

Wir haben sehr gute Kontakte zu einer Paragliding Schule in Ibarra und können bei Interesse gerne vermitteln. Ein Tandemflug über der Laguna de Yahuarcocha ist ein wirkliches Erlebniss.

Feste in Otavalo

Pawkar Raymi – Am 06. Februar findet ein Fest mit sportlichen und kulturellen Aktivitäten in den umliegenden Dörfern von Otavalo (wie Peguche, Illumán oder Agato) statt.


Carneval – Zur gleichen Zeit wie in Deutschland, der Schweiz und Brasilien. Jedoch verkleidet sich hier niemand. Es wird mit Wasser gespritzt (Wasserbomben, Spritzpistolen), mit Carioca (Schaum aus Spraydosen) und teilweise auch mit Mehl und Farbe.

 

Inti Raymi Das Sonnwendefest, wichtigste Fest für die indigene Bevölkerung. Gefeiert wird in den Tagen um den 21. Juni. Beim Wasserfall von Peguche und in Ilumán werden rituelle Bäder zur Selbstreinigung genommen.

 

Fiestas del Yamor – In der ersten Septemberwoche finden Festlichkeiten zur Maisaussaat statt. Mit grosser Parade, Folkloreshows, Hahnenkämpfe und Wahl der Schönheitskönigin. Yamor ist ein nicht-alkoholisches Getränk, das aus sieben verschiedenen Mais-Sorten hergestellt wird.

 

Día de los Difuntos – Am 02. November (Allerseelen) wird auf den Friedhöfen den Toten gedacht. Die Hinterbliebenen schmücken die Gräber mit Blumen, es gibt Musik, großes Picknick (meist die Lieblingsspeisen der Toten) und alkoholische Getränke.


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